Januar25
Plastikkarten sind bekanntlich vielseitig einsetzbare Teilchen. Sie eignen sich zum Beispiel als Mitarbeiterausweis, sie können für die Zeiterfassung genutzt werden oder man erhält sie im Fitnessstudio als Mitgliedsausweis. Im Portemonnaie tragen wir außerdem Modelle als Bankkarte, Personalausweis und inzwischen sogar als Fahrkarte herum. Ein Teil dieser Anwendungen basiert auf einer noch recht neuen Technologie namens RFID, ein Akronym für Radio-Frequency-IDentification. Dahinter verbergen sich mehrere Standards, die für unterschiedliche Anwendungen gedacht sind. Allen gemein ist jedoch, dass es stets einen so genannten Transponder und mindestens ein Lesegerät gibt. Transponder und Lesegerät kommunizieren drahtlos, d.h. mit Hilfe elektromagnetischer Felder. Die Transponder sind kleine Funkchips, die teilweise kaum Fingernagelgröße erreichen. So können sie auch vollkommen unauffällig in Plastikkarten eingebaut werden. Die einzelnen RFID-Standards unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der verwendeten Frequenzen und daraus resultierend der übertragbaren Datenmenge. Vereinfacht funktioniert die Kommunikation zwischen Karte und Lesegerät so: Das Lesegerät erzeugt ein elektro-magnetisches Feld mit entsprechender Energie, die der RFID-Chip über seine Antenne aufnehmen kann, sofern er sich innerhalb des Feldes befindet. Über das elektro-magnetische Feld überträgt das Lesegerät gleichzeitig eine Reihe von Befehlen, die der Transponder mit Hilfe der aufgenommenen Energie bearbeitet. Anschließend sendet dieser die verlangten Daten zum Lesegerät, in dem er das elektro-magnetische Feld beeinflusst. Auf diese Weise kann sich die eine Plastikkarte bei einem Lesegerät authorisieren, eine eindeutige Seriennummer übertragen oder einen Zeitstempel speichern. Möglich ist jedoch auch das Auf – oder das Abbuchen von Guthaben. So ausgestatte Karten können zum bargeldlosen Bezahlen, etwa in Mensen oder Kantinen eingesetzt werden. Als weitere Anwendung soll demnächst auch Bankkarten und Handys mit RFID-Chips ausgestattet werden. Unter dem Namen NFC soll auch hiermit das bargeldlose Bezahlen einfacher werden.
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Januar22
Die Meldungen um den Euro oder die Euro-Rettung nerven ja mittlerweile nicht mehr nur die Finanzexperten, sondern die ganze Bevölkerung. Die Rating-Agenturen machen Politik gegen den Euro, aber damit kommen sie nicht durch. Im Nachhinein wird man sagen können: Die wollten einfach nur spielen… Denn auch wenn die Europäer mit ihren Handlungsweisen meist etwas schwerfälliger sind, was den Amerikanern vor allem überhaupt nicht liegt, so werden sie langfristig die Grundlage für eine stabile Wirtschafts- und Währungszone in Europa legen. Haushaltsdisziplin und Schuldenreduzierungen werden sich langfristig zwangsläufig im Alltag festsetzen und langfristig wird Europa damit wieder ganz stark werden. Im Gegensatz zu den USA: Dort werden strukturelle Finanzprobleme immer mit kurzfristigen Lösungsansätzen behandelt. Auf Dauer wird man damit von den Europäern (und dem Rest der Welt) abgehängt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die USA mit ihren hohen Schulden vom Wohlwollen Europas und Chinas abhängig sein werden…
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Januar22
Wenn man sich zur bevorstehenden Fussball-EM in Polen und der Ukraine mal so den EM 2012 Spielplan ansieht bleibt eigentlich nur Fazit übrig: Deutschland wird Europameister! In der Vorrunde haben wir sowieso nichts zu fürchten: Die immer so hochgelobten Holländer haben wir zuletzt schon deutlich in ihre Schranken gewiesen, und Dänemark und Portugal sind für die aktuelle deutsche Nationalmannschaft doch auch nur bestenfalls bessere Stolpersteine, vor allem die Portugiesen sind ja nur noch ein Schtten ihrer selbst… Die Vorrunde werden wir also als Gruppensieger überstehen und auf den zweiten der Gruppe A treffen. Und wer in der Gruppe mit Griechenland, Polen, Russland und Tschechien nicht Gruppensieger wird hat im Halbfinale eh nichts zu suchen bzw. keine Chance gegen die deutsche Fussballnationalmannschaft! Halbfinale ist also klar, ab dann können es eigentlich nur Spanien oder England als Gegner werden im Halbfinale oder Finale. Spanien ist zugegebenermaßen unser Gegner auf Augenhöhe, aber gegen die sind wir einfach dran! Und England? Regulär (ohne Wembley-Tor) haben die bei wichtigen Spielen noch nie einen Blumentopf gegen uns gewonnen. Die Niederlage aus Südafrika dürfte denen noch im Hinterkopf sein. Und notfalls gewinnen wir halt im Elfmeterschiessen…
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August21
Allen voran Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt ist optimistisch was die Deutsche Wirtschaft angeht. Gerade haben wir zwar Zahlen gehört, dass das Wirtschaftswachstum stagniert und Deutschland von der europäischen Lokomotive zum Bremsklotz geworden ist, doch Experten halten diese typischen Medien-Überschriften für Blödsinn. Auch die Bundesagentur für Arbei, der deutsche Einzelhandel und verschiedene Wirtschaftsexperten glauben nicht an ein Ende des Aufschwungs in Deutschland. Durch die Energiewende sind kurzfristig Einbußen zu beklagen (siehe E.on: Hier nutzt man die politische Entscheidung um mehr als nötig Stellen abzubauen und andere Einschnitte zu begründen), langfristig ist aber zu erwarten dass durch die entschiedene Energiewende neue Arbeitsplätze entstehen werden. Also weiterhin: Daumen hoch für die deutsche Wirtschaft, Augen und Ohren zu für substanzlose Pressemeldungen!
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